Allgemein | Ausgabe 34 | Hamburger Geschichte(n) | Stadtteilrundgang

// Se fala Português

Hier spricht man Portugiesisch. Und ziemlich viele andere Sprachen auch. Halb Europa ist im Portugiesenviertel zwischen Michel und Hafen zu Hause und öffnet herzlich die Türen zu Kneipen, Restaurants, Krämerläden, Boutiquen und Kirchen

 

Am schönsten ist es hier an einem frühen Sommerabend, wenn alle Restaurants die Stühle und Tische auf die schmalen Gehwege gestellt haben, und die Menschen in den letzten Sonnenstrahlen sitzen, die von Westen die Ditmar-Koel-Straße der Länge nach bescheinen, schwatzen, gegrillten Fisch verspeisen und sich fühlen, wie im Urlaub. Aber auch an einem grauen Morgen im Februar, wenn das Nebelhorn auf der Elbe melancholisch tutet, die Möwen besonders laut kreischen, der Milchkaffee, Galão sagt man hier, und der sahnige Pudding im Pastel de Nata angenehm die Seele wärmen.

Zahlreiche Hafenkneipen versorgten hier schon immer Arbeiter und Seeleute, die an den Landungsbrücken ankamen. Man nannte diese Gegend daher auch schlicht „Die Küste“. Die letzte Kneipe dieser Art führt das vielleicht schönste Paar des Quartiers in der Rambachstraße: Heidi und Antonio. Das deutsch-portugiesische Paar ist fast so lange verheiratet, wie das Viertel seinen Namen trägt. Kennengelernt haben sie sich beim Tanz, im Zillertal auf dem Kiez. Den kompletten Artikel lesen Sie in unserer Ausgabe Frühjahr 2017.

 

 

Fotos: Frank Siemers

Text: Simone Rickert