Ausgabe 09 | Persönlichkeiten & Portraits | Stadtteilrundgang

// Poppenbüttel find ich gut!

Seit zehn Jahren lebt Alexander Otto in dem Stadtteil im Norden. Weil es ihm und seiner Familie hier gefällt, und weil er dort 2001 in die Fußstapfen seines berühmten Vaters trat

Von hier aus hat er alles im Blick – das, was ihm zu Füßen und am Herzen liegt. Das Alstertal-Einkaufszentrum, kurz AEZ genannt, das größte Shopping-Center Norddeutschlands, das im September seinen 40. Geburtstag gefeiert hat. Und die ECE Projektmanagement GmbH, das größte Unternehmen in diesem Stadtteil und mit 116 Shopping-Centern und Aktivitäten in 14 Ländern europäische Marktführerin auf dem Gebiet der Einkaufszentrenplanung, -entwicklung und ihres Managements. So viele Superlative sind nur schwer zu ertragen, könnte man meinen. Doch Alexander Otto (43), seit 2001 Chef der ECE genießt vom 5. Stock des firmeneigenen Gebäudes am Heegbarg nahe dem Poppenbüttler Bahnhof voller Stolz den Rundumblick auf das alles.
Das Parkdeck, sagt er, müsse man sich einfach wegdenken. Aber vom nächsten Eckfenster aus habe man einen phantastischen Blick auf den ECE-Campus und auf die vom Bildhauer Bernd Stöcker geschaffene Bronzestatue des Firmengründers Werner Otto, die Sohn Alexander seinem Vater zu dessen 100. Geburtstag schenkte. Ein energiegeladener älterer Herr, der festen Schritts voranschreitet. Richtung ECE-Gebäude und dabei dem AEZ, seinem Lieblingskind, den Rücken zukehrt. Warum eigentlich? Schulterzucken. Eins aber ist sicher: Als der Gründer des Otto Versands 1969 der Stadt das Gebiet am östlichen Zipfel Poppenbüttels abrang, um darauf das erste überdachte Einkaufszentrum Hamburgs zu bauen, war hier im so genannten Plattenbüttel direkt am S-Bahnhof Poppenbüttel noch weitgehend Brachland – abgesehen von einem nüchternen Servicecenter und den aus Betonfertigteilen 1944 als Unterschlupf für ausgebombte Hamburger aufgestellten Plattenbauten. Sie wurden abgerissen und der Bau des AEZ in wenigen Monaten hoch gezogen.

Als Kind schon fuhr Alexander Otto mit dem Vater an den Wochenenden quer durch die Stadt von Nienstedten aus hier raus, um die Fortschritte zu begutachten. Als es dann nach einer Rekordbauzeit am 5. November 1970 feierlich vom damals Ersten Bürgermeister, Herbert Weichmann, eröffnet wurde, nebst Blaskapelle, Luftballons, Heidi Kabel und Willy Millowitsch, war der Jubel trotz erst verhaltener Zustimmung der Poppenbüttler groß. 40 Jahre später hat sich das AEZ zu einem zweiten Ortskern neben dem um den Marktplatz herum liebevoll als »unser Dorf« bezeichneten alten Zentrum entwickelt. Ein neuer moderner Stadtteil in einem gewachsenen Stadtteil, der längst durch den viel befahrenen Ring 3, die Ulzburger Straße, die belebte Poppenbüttler Hauptstraße und die bis an die Grenze zu Schleswig- Holstein führende Harksheider Straße – und die dabei auf der Strecke gebliebenen alten Häuser und Geschäfte – einen Teil seiner Geschichte und beschaulichen Ruhe verloren hat.
Die Grenzen hier im Alstertal sind keineswegs nur natürlich bedingt. Poppenbüttel liegt zu beiden Seiten der Oberalster, stößt im Westen an Langenhorn, im Nordwesten an das Schleswig-Holsteinische Norderstedt, im Norden an Lemsahl-Mellingstedt, im Osten an Sasel, weiter südlich an Wellingsbüttel, Ohlsdorf und Hummelsbüttel. Die Übergänge zu diesen anderen beiden »bütteln« sind eher fließend. Und Alexander Otto lebt unbewusst grenzüberschreitend. Die beiden Kinder gehen in Wellingsbüttel zur Schule, seine Frau kauft auf dem Wellingsbüttler Wochenmarkt ein. Er selbst spielt in der Tennisgesellschaft Alstertal (TEGA), die Kinder Hockey und Tennis im Klipper, dem er unlängst ein neues Clubhaus spendiert hat. In Wellingsbüttel.

Und trotzdem liebt er Poppenbüttel, den Ort, den man schon beim Anflug auf Hamburg – auf der klassischen Route über Lemsahl hinweg – sofort erkennen kann, wie er sagt. An dem satten Grün, dem sanft vor sich hin mäandernden Teil des Laufs der Oberalster, an den unter vielen Bäumen versteckten Villen rechts und links des Alsterlaufs und den Neubaugebieten entlang der Ulzburger und Harksheider Straße. Ungewollt rückt Alexander Otto damit gleich ein Problem des Stadtteils in den Mittelpunkt, das viele Bewohner dieser grünen Oase mit den relativ hohen Mieten zuweilen ganz schön nervt: Fluglärm. Je nach Wind-, Wetter- und Verkehrslage beeinträchtigt er das Leben hier schon sehr. Im Hohenbuchen Park etwa mit der idyllisch gelegenen Kita, einem Naturkindergarten. Oder dem Hofladen in der Scheune, der jeden Freitag geöffnet ist und nach Bioland-Richtlinien angebautes Obst und Gemüse frisch aus dem Garten verkauft: Radieschen, Salat, Rhabarber, duftende Kräuter und selbst gepressten Apfelsaft. Hier gibt es auch ein Schulungszentrum für naturgemäßen Land- und Gartenbau für Schulen, Kindergärten und Privatpersonen. Auch Alexander Otto ist dort schon mit den Kindern hingeradelt, hat Kartoffeln frisch vom Acker geklaubt und den naturnahen Umgang handnah genossen. Alles unter dem Gegrolle der dicht drüber weg fliegenden Düsenjets, von der Startbahn 05 und der Landebahn 23 vom und zum Airport Hamburg.

Trotzdem schwärmt der, auf neudeutsch, wie er lächelnd sagt, Chief Executive Officer genannte und eingedeutscht Vorsitzende der Geschäftsführung der ECE geradezu enthusiastisch von dem Park und seinem sorgsam gepflegten, selten gewordenen alten Buchen- und Eichenbestand. Da kann man ihn doch fast aus den Augen verlieren, den Alexander Otto, der sich gerne unaufdringlich im Hintergrund hält. Und sehr bedeckt, was sein Privatleben angeht, das sich ja nur wenige Minuten entfernt von seinem Mikrokosmos am Heegbarg abspielt. Vor zehn Jahren zog er mit seiner Familie aus Harvestehude nach Poppenbüttel. Wegen der kurzen Wege vor allem. Fünf Minuten braucht er jetzt nur noch ins Büro – im Gegensatz zur früheren knappen halben Stunde. Schulen, Sportgelegenheiten, alles ist in greifbarer oder erradelbarer Nähe. Die S-Bahn Linie 1 vor der Tür dient als Anbindung an die City genau wie der Ring 3. Der Flughafen ist in einer Viertelstunde erreichbar. Das alles zählt für ihn für diesen Stadtteil. Und dann der hohe Freizeitwert: Einen Sprung nur entfernt die Alster zum Kanu fahren mit den Kindern, der Alsterwanderweg für ihn zum Joggen und zum Familienradeln – wenn es denn im Sommer nicht allzu hackennah drauf zugeht. So zehn Kilometer läuft er zweimal pro Woche entweder hoch bis zur Mellingburger Schleuse oder runter Richtung Wellingsbüttler Torhaus. Irgendwo dazwischen ist er wohl zu Hause.

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Alexander Otto, korrekt in dunklem Anzug mit hanseatisch gestreifter Krawatte, nickt verhalten. Vermeidet aber jeden Einblick zuviel hinter die Kulissen. Und erzählt begeistert und fast entschuldigend, dass sein Fokus nun mal wirklich auf dem liege, was natürlich nicht Poppenbüttel ausmacht, aber für ihn einfach die Hauptsache in diesem Stadtteil sei: Das AEZ und die ECE. Und klar, sagt er, das sei natürlich Eigenwerbung, dieser kommerzielle Teil. Aber schon sein Vater habe immer gesagt, richte den Blick auf das Wesentliche. Und das sei es nun mal für ihn: Ein ganzer Stadtteil, der sich dynamisch entwickelt hätte durch die große Erweiterung 1991 und dann 2007. Eine moderne Urbanität im Norden Hamburgs. Mit Straßencafes, Restaurants, Coffee-Shops, einer Flaniermeile. Und drum herum weitere Restaurants, kleinere Läden, Cafés, Banken, Bushaltestellen.

Und Alexander Otto nutzt »sein« AEZ, kann einen damit zur Verzweiflung treiben und muss selbst darüber lachen. Sein Frisör? Im AEZ. Seine Geschäftsessen? Bei Balducci im AEZ. Die von ihm so geliebte Pizza und Pasta? Z wischendurch mal im Dolomiti unten im ECE. Die Sonntagsbrötchen: Beim Backhus früher mit dem Außenverkauf am Fenster draußen am AEZ. Da bleiben wahrlich keine Fragen offen.

Und dann treffen wir uns doch ein Stückchen entfernt draußen an der Poppenbüttler Schleuse. Einem Ort, den er mag, weil er so entschleunigend, beschaulich und friedlich ist und noch viel vom alten gewachsenen, schon im Mittelalter bestehenden Dorf ahnen lässt. 1336 taucht es erstmals in den Kirchenbüchern auf. Als karge, nur dünn besiedelte Landschaft um einen Kern, bestehend aus vier Vollhöfen, vier kleinen Bauernstellen und einer Mühle. Drum herum viel Ackerland, Wiesen, Weiden, Wälder, Moore und Brachland. Dieses »Poppelenbotle« wechselte am 29. Oktober 1336 seinen Besitzer. Für einhundertsiebzig Mark verkaufte der Knappe Lambert Struz seinen Besitz dem Priester Siegfried Latekop vom Hamburger Domkapitel. Poppelenbotle – eine Zusammensetzung aus »Poppilo«, der Verkleinerungsform von Poppo, wie Priester damals häufig bezeichnet wurden, und »botle«, für Hausgruppen oder Dörfer, aus dem dann »büttel« wurde. Mehr als vierhundert Jahre später gab es die erste Volkszählung. 234 Menschen lebten damals schon in Poppenbüttel auf 40 Bauernhöfen und Katen. Zweihundert Jahre später kommt es durch das Groß-Hamburg-Gesetz von der preußischen Provinz Schleswig-Holstein an Hamburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg leben 1950 bereits 12.492 Menschen hier. Heute hat dieser Stadtteil fast 22.000 Einwohner – und das AEZ rund elf Millionen Besucher pro Jahr. Aus dem weiteren Umfeld. Klar. Ohne diese Zahlen geht es an der Seite von Alexander Otto nicht. Er schmunzelt.

All das kann man hier wunderbar Revue passieren lassen an der Poppenbüttler Schleuse, wo er gern schon mal in dem längst zum Restaurant »The Locks« umgebauten alten Schleusenwärterhäuschen zu Mittag oder Abend isst. Gerade werden Kanus auf einen Hänger geladen. Schmusefix, Woodstock und Rumpel heißen sie und haben eine siebte Klasse aus Pinneberg auf ihrer Kanutour von Duvenstedt die zehn Kilometer Alsterlauf bis hierher an die Schleuse gebracht. Begleitet von Jens Hülsemann mit Bart und Kanuschein und ordentlich mit Schwimmwesten abgesichert. Jetzt pausieren die Teenies im Gras an der Schleuse. Im Rücken die alte, hinter Bäumen fast völlig versteckte, von Großgrundbesitzer Bruno Henneberg 1887 erbaute Burg. Eine künstliche Burg mit vorgetäuschten Rissen und Mauerresten, die nach Hennebergs Tod mehrfach den Besitzer wechselte und jetzt unter Denkmalschutz steht, um sie vor dem Verfall zu retten. Sicher verwahrt hinter einem rostigen Vorhängeschloss am Tor. Bis vor einigen Jahren konnten Brautpaare sogar noch ihre Hochzeitsnacht in einem der beiden bewohnbaren Turmzimmer verbringen.

Direkt hinter der Schleusenbrücke, dort wo der Alsterwanderweg einen kleinen Knick macht, steht ein Gedenkstein für Deniz Bostanci, der hier am 5. Mai 2001 auf dem damals noch nicht so abgesicherten Geländer angetrunken herum balanciert, ins tosende Wehr gestürzt und ertrunken ist. Mit einer Sondergenehmigung des Bezirks-amtes Wandsbek aufgestellt; genauso wie damals auch der alte Bruno Henneberg mit einer Sondergenehmigung auf dem zu einem riesigen Arboretum umfunktionierten Hennebergschen Besitz am Marienhof beigesetzt wurde. Eine Parkanlage mit seltenen Gewächsen und Bäumen, die nicht mehr öffentlich zugänglich ist, nur für wissenschaftliche Führungen geöffnet wird.

Und weil Geschichte so spannend ist, gehört auch noch kurz die des Schleusenmeisters Joachim Schacht erzählt. Eines trunksüchtigen Raufbolds, von dem sich seine Ehefrau wegen »fortgesetzt übler Behandlung« mehrfach trennen wollte. Der deswegen vom Hamburger Domkapitel ermahnt wurde, seiner Frau schließlich die Hälfte seines Altenteils abtreten musste und 1802 Selbstmord beging. So viel zum beschaulichen Leben in dieser grünen Oase am Alsterlauf, die damals gerade zum bevorzugten Ausflugsziel der Städter zu werden versprach.
Nur wenige Schritte von der Poppenbüttler Schleuse entfernt findet sich der alte Ortskern. Das Dorf, in dem immer freitags hinter dem Penny Markt, wo früher ein Kino war, der beliebte Wochenmarkt stattfindet. Begrenzt wird er auf der einen Seite von der Straße Moorhof, deren Name daran erinnert, dass hier früher Torf gestochen wurde, und deren Ende zu einer gut funktionierenden Gemeinschaftsstraße umfunktioniert wurde. Schräg gegenüber liegt die 1956 für die selbstständig gewordene Kirchengemeinde Poppenbüttel gebaute Marktkirche mit dem 36 Meter hohen Turm. Die ein Jahr zuvor eingeweihte katholische Kirche St. Bernhard liegt hart an der Grenze zu Sasel.

Wir machen mit Alexander Otto noch einen kurzen Abstecher zu mehr weltlichen Genüssen: Zum Sterne-Restaurant »Stock’s« an der Alsterschleife, um vor dem 1751 erbauten alten Krug noch einen kurzen Plausch mit dem Besitzer Heiko Stock zu halten – gleich unter dem in den Türbalken eingeschnitzten Spruch: »Wie seit allen Zeiten, soll dieses Haus dir Glück bereiten«. Fahren noch einmal quer runter zum traditionsreichen Res-taurant Randel an der Poppenbüttler Landstraße. Nicht wegen der kulinarischen Genüsse, nein, sondern wegen der allwöchentlich dort stattfindenden Tanzabende, von denen Alexander Otto bisher nichts ahnte, und wegen der langen Geschichte des als Ausflugslokal »Waldhof« bekannt gewordenen Gasthofs für betuchte Hamburger. Seit 1840 ist es im Besitz der Familie Randel und wird heute in der sechsten Generation von Stephan Randel geleitet, der gleich neben dem leicht angestaubten nostalgischen Familienlokal eine moderne hippe Dependance, das »del«, in einer zweihundert Jahre alten Scheune aufmachte.

Und dann sind wir irgendwann wieder zurück. Landen neben den dicken Füßen der drei Grazien am Mimir-Brunnen vorm östlichen Eingang des AEZ. Drei lang aufgeschossene weibliche Bronzefiguren des Bildhauers Zoyt. Über den Heegbarg gehen wir hinüber ins Zentrum der ECE, auf dessen Dach 2006 das erste »Blue Goal« des Lichtkünstlers Michael Batz installiert wurde. Diese weltweit Aufsehen erregenden Lichtinstallationen – als Symbol der WM 2006 missdeutet – war eigentlich als Tor zur Welt einer Kaufmanns- und Hafenstadt wie Hamburg gedacht. Von Michael Batz, der auch im Vorstand der von Alexander Otto gegründeten Stiftung »Lebendige Stadt« aktiv ist, und der jetzt natürlich auch das AEZ nachts ins rechte Licht setzt. Schon sind wir wieder mitten drin. Alexander Otto gesteht, dass er sich vielleicht auch mal um die historischen Zusammenhänge dieses Stadtteils kümmern sollte und vergisst dabei, dass eines der detailfreudigsten und nicht mehr im Handel erhältlichen Bücher über diesen Stadtteil (»Poppenbüttel – Porträt eines Stadtteils«, herausgegeben vom ehemaligen Lehrer und promovierten Historiker Jürgen Mirow zusammen mit Schülern und Schülerinnen des Heinrich Heine Gymnasiums) nur dank der finanziellen Unterstützung der ECE zustande gekommen ist. Vom Bürofenster im 5. Stock aus sehen wir noch einmal hinunter auf »sein« Poppenbüttel. Alexander Otto schlägt lächelnd vor, dass man die Stadtteilgrenzen ja vielleicht einfach neu ziehen könne, einfach enger drum herum um den Heegbarg. Lacht über diese unsinnige aber erstaunlich selbstironische Idee.

2001 gründete er die »Alexander Otto Sportstiftung« und die Stiftung »Lebendige Stadt«, die für die Neugestaltung des Jungfernstiegs den BDA-Architekturpreis erhielt. Diese Stiftungen sieht er als Ausdruck der Verpflichtung des verantwortlichen Handelns als Bürger. Und darüber gerät er plötzlich in Fahrt. Dieser besonnen und so korrekt wirkende Mann, der niederländische Meister liebt und auch den HSV. Der 2009 die Eis- und Ballsportarena im Volkspark mit seiner Sportstiftung baute und sich darin prompt, beim Versuch auf dem Eis Fußball zu spielen, zwei Bänder der rechten Schulter riss. Der in den Ferien in Südtirol in der Nähe von Meran mit der Familie wandert und sich auch schon mal zwei Stunden mit den Kindern im Auto aufmacht, um gemeinsam ein Freundschaftsspiel von 1860 München anzusehen. Und der plötzlich gesteht, dass er wahrhaftig wahnsinnig ungeduldig sei. Wie sein Vater. Und leider auch von ihm geerbt habe, dass man diesen Zustand jederzeit von seinem Gesicht ablesen könne. Ein prüfender Blick also. Alles noch im grünen Bereich.

Trotzdem vielleicht jetzt doch lieber das Fazit: Poppenbüttel – was also für ihn? Ein wunderbarer Stadtteil, sagt er. Mit dem AEZ als gedanklichem Mittelpunkt. Als perfekte Umsetzung des ECE-Prinzips, Shopping-Center mit einer ausgewogenen Struktur nach einem umweltfreundlichen Konzept, passend zum jeweiligen Umfeld in einer Urbanität zu gestalten, den jeweiligen Neuerungen anzupassen und auch mal wagen, neue Schritte anzugehen oder wenigstens auszuprobieren. So wie in den USA, wo Shopping-Center in den frühen Morgen- und späten Abendstunden für sportliche Aktivitäten wie Indoor-Walking geöffnet werden? Nein, nein, sagt Alexan-der Otto, doch nicht hier in Poppenbüttel. Diesem schönen Stadtteil mit dem hohen Freizeitwert. Und dieser wunderbaren frischen Luft!

Foto Boje und Uwe M. Horstmann Text Heike Gätjen