Ein Hamburger – eine Geschichte. Unsere Porträtsreihe setzt einige davon ins Rampenlicht. Sie machen Hamburg aus, und es lohnt sich, genauer hinzuschauen
Wer als Fisch an eine das Dasein verbessernde Wiedergeburt glaubt, würde sich wünschen, vorher hier von den meisterhaften Köchen zu Sushi gesäbelt zu werden.
Zusammen zurück: Wer vermisste, was Claas-Henrik Anklams kochende Hände und sein mit pochenden Herzen wirbelndes Team auf die elegant gedeckten Tische brachte …
Stefan Fäth ist erst 26 und hat die geschlossene Fine-Dining-Adresse – mit einem Stern – für Fisch und alles, was mal schwamm, in Windeseile wieder wachgeküsst.
Wer mitten in der Corona-Misere mit viel Aufwand einen Laden kernsaniert, um darin ein schickes, nicht etabliertes Restaurant mit regional geprägter Küche zu eröffnen, ist mutig oder irre.
Die Lage, also der Blick, ist gigantisch. Hafencity zu Füßen, die Elbphilharmonie im Fokus, dem Himmel so nah. Eröffnet von Kevin Fehling, dem einzigen 3-Sterne-Koch der Stadt.
Immer wieder wurde Fabio Haebel gefragt, wo man gut Fisch essen gehen könne. Er lächelt und eröffnet gegenüber seines hochgeschätzten „Haebel“ diesen brummenden Laden.
Wo einst die Weltbühne im Thalia war, befindet sich seit zwei Jahren ein delikater Außenposten für französische Lebenskultur. Die Freude, anderen eine Freude zu machen, spürt man.
Hut ab für den Winterhuder Tummelplatz urbaner Genießer, die hier ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: dem Müßiggang, der auf der Holzterrasse am Goldbekufer …
Direkt am versteckten, kleinodigen Wohlers Park, auf der Ecke Thaden, wo statt Autos nur noch Fahrräder vorbeidüsen, ist das schmucke Altonaer Ecklokal mit Tischen und Stühlen …
Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, keine Ängste, keine Sorgen. Höchstens, dass man dem ziemlich schicken Dresscode nicht genügen könnte.