Ein Hamburger – eine Geschichte. Unsere Porträtsreihe setzt einige davon ins Rampenlicht. Sie machen Hamburg aus, und es lohnt sich, genauer hinzuschauen
Über 20 Jahre ist das urgemütliche „Filón“ vis-à-vis des Blankeneser Kinos unter dicken Linden das Leben von Wirt Fabio, eigentlich gesungen Fabiano Da Cunha Miguel, der neben vielen Sprachen auch jeden im Dorf kennt.
Neben dem Friedhof Stellingen im gastronomischen Niemandsland würde Marc Müller, Sternekoch und verhinderter Tennistrainer, Tote zum Leben erwecken mit vegetarischer Köstlichküche.
Junger Laden, der den Mainstream nicht bedienen kann/will. Nettes Team um Enes und Clement, Schallplatten, Kunst und Wein an den Wänden, warm die Atmosphäre. Auf die hübschen Teller kommt, was lokale Produzenten liefern.
Am Dammtor, in den Räumen des ehemaligen „Tarantella“, ist ein stilvolles Raumschiff gelandet. Die Münchner Gastronomen Fabio Spagna und Thomas Antesberger haben das Haus auf links gedreht.
Vor über zehn Jahren waren Francesco Delvecchio als Patron und Jochen Kempf als Küchenbulle hier schon Kult, dann wurde Osterias Nummer vier abgerissen, Lars Hinrichs baute neu. Jetzt sind sie wieder da, …
Die alte Maschinenzentralstation versorgte einst die Speicherstadt mit Energie, jetzt ist in diesem coolen Industriedenkmal das aus Kapstadt kommende Warehouse-Konzept mit maximaler Power gestartet.
Wir haben ja eigentlich – ein Alltime-Lieblingswort – keine Restaurants, die zu Hotels gehören, in dieser Rubrik. Aber dem Grill vom Vier Jahreszeiten und dem Hygge vom Landhaus Flottbek legten wir das nicht zum Nachteil aus, …
1980 öffnet Antonio Cotugno aus Neapel sein vom Verkehr umtostes Restaurant. Für seine – und die seiner Neffen Mario und Alessandro – vielen Stammgäste, die nur davon sprechen, zu Toni gehen zu wollen …
Nina Falco, „Gallo Nero“ e „Spaccaforno“, hat am Mahnmal St. Nikolai einen dollen Laden aufgemacht, der beweist, dass gute Läden laufen, Frühstück, Lunch, Dinner, tolle Drinks zu jeder Tageszeit.
Wo die Lotsen vom Anleger Teufelsbrück an Bord ihrer Zubringerboote springen und die Hadaglinie 64 anlegt, hat Tarik Rose seit über 20 Jahren das Kommando, seine Leica um den Hals …
Wo der Name seit Mitte 2025 Programm ist: Tartars, Ceviche, Seafood machen einen großen Teil der Bistro-Karte aus. Weil man nicht päpstlicher als der Papst sein will, gibt’s auch warmes Futter zu fancy drinks.
Was Zora Klipp mit ihren Geschwistern Ronja und Oliver aus dem ehema-ligen „Saal II“ gemacht hat, ist nicht viel weniger, als den Himmel für Hamburger Veggies im Schulterblatt zu etablieren. Das ist lässig, frisch, cool auch.