Porträt
Ein Hamburger – eine Geschichte. Unsere Porträtreihe setzt einige davon ins Rampenlicht. Sie machen Hamburg aus, und es lohnt sich, genauer hinzuschauen
Die Hafenlotsen
Bei Wind und Wetter, Tag und Nacht – also immer – bringen die Hafenlotsen die dicksten Pötte zur Kollision mit der Pier. Kontrolliert natürlich. Wer Manövrieren liebt und über Nautikstudium und Patent für die Große Fahrt verfügt, kann hier den ewigen Männertraum vom Spielen mit riesigen, schweren Geräten leben.
Plattenrille
Es gibt so Läden, die einfach mehr sind als bloße Geschäfte. Eigentlich gibt es sie nur in Filmen. In wirklich guten Filmen, in Klassikern. Wie die kleine Tabakpinte in „Smoke“. Oder natürlich auch der Plattenladen in „High Fidelity“. Und dann gehst du in Hamburg in den Grindelhof, vorbei am Abaton, dann links durch eine unscheinbare Toreinfahrt und stehst vor der Plattenrille.
We are bookbinders
Im Hamburger Karoviertel gilt es, eine versteckte Perle der Handwerkskunst zu entdecken. Die Rede soll sein von der Buchbinderei Begemann, deren Schließung verhindert wurde, indem sie von zwei Print-Enthusiasten weitergeführt wird. So hat diese Buchbinderei doch noch eine güldene Zukunft vor sich.
Der Flughafenfalkner
Wenn Egbert auf Jagd ist, herrscht Alarmstufe Rot für alle Vögel, die hier nichts zu suchen haben. Natürliche Luftabwehr für die Kraniche der Lufthansa und andere Flugzeuge ist das Mittel der Wahl: Seit nunmehr zehn Jahren vergrämt Falkner Herbert Boger mit seinen schnellen Greifen am Hamburg Airport Krähen, Möwen und Tauben – und sorgt so für sichereres Abheben und Ankommen.












